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Die Haut als Spiegel des Gehirns

Wir alle kennen die Haut als das größte Organ unseres Körpers – es schützt uns, reguliert die Temperatur und ermöglicht die Berührung. Aber wussten Sie, dass die Haut nun auch Einblicke in das Innere unseres Nervensystems geben kann? Forscher aus Boston haben herausgefunden, dass ein Protein namens phosphoryliertes Alpha-Synuclein, das bei Morbus Parkinson und anderen neurodegenerativen Krankheiten eine Schlüsselrolle spielt, auch in der Haut nachgewiesen werden kann. Diese aufregende Entdeckung eröffnet neue Wege für die Diagnose von Parkinson und verwandten Erkrankungen.

Nanopartikel und Morbus Parkinson

Plastikmüll, insbesondere Nanopartikel aus dem Kunststoff Polystyrol, könnte laut einer neuen Studie die Entstehung von Morbus Parkinson beeinflussen. Forscher fanden heraus, dass diese winzigen Plastikpartikel eine chemische Verbindung mit Alpha-Synuklein eingehen, einem Protein, dessen Ablagerungen im Gehirn den Beginn von Morbus Parkinson markieren.

Hautbiopsien und DATscan im Fokus

In den letzten Jahren hat die Diagnose von Parkinson-Krankheit und ähnlichen neurodegenerativen Erkrankungen erhebliche Fortschritte gemacht. Neue diagnostische Verfahren wie Hautbiopsien und DaTscans haben die Aufmerksamkeit von Forschern und medizinischen Fachleuten auf sich gezogen. Doch wann sind diese Tests wirklich notwendig, und was können sie uns über Parkinson verraten? In diesem Artikel werden wir uns mit diesen Fragen befassen und die Rolle dieser innovativen Diagnosemethoden näher untersuchen.

Die Kernaussage:
Die Verwendung von Hautbiopsien und DaTscans zur Diagnose von Parkinson ist nicht in allen Fällen erforderlich, sondern sollte sorgfältig auf individueller Basis entschieden werden.

Neuer Bluttest zur Früherkennung von Parkinson

Japanische Wissenschaftler haben einen neuen Bluttest entwickelt, der Parkinson mit hoher Genauigkeit erkennen kann.

Der Test funktioniert durch die Erkennung eines bestimmten Proteins, genannt α-Synuclein, das bei diesen Erkrankungen falsch gefaltet ist.

Frühere Tests konnten dieses Protein auch nachweisen, aber sie benötigten eine invasive Methode, bei der eine Probe aus dem Rückenmark (Liquor) entnommen wurde. Dieser neue Test kann das Protein direkt im Blut erkennen, was es viel einfacher und weniger invasiv macht.

Aktuelles aus der Parkinsonforschung

In der Forschung zur Parkinson-Krankheit wird derzeit an verschiedenen Ansätzen gearbeitet, um sowohl kausale als auch symptomatische Therapien zu entwickeln. Im Fokus stehen dabei vor allem die Verbesserung der Motorik und die Linderung nichtmotorischer Symptome.

Kausale Therapie: Alpha-Synuklein im Fokus

Ein vielversprechender Ansatz in der kausalen Therapie von Parkinson ist die Erforschung des Proteins Alpha-Synuklein, das in den Gehirnzellen von Parkinson-Patienten abnormale Ablagerungen bildet. Hierbei wird an verschiedenen Wirkstoffen geforscht, die diese Ablagerungen reduzieren oder verhindern können.

kognitive Defizite bei Morbus Parkinson

James Parkinson war fälschlicherweise der Annahme, dass die Krankheit keine Auswirkungen auf Geist und Psyche der Betroffenen hätte.
Das war eine fatale Fehleinschätzung, haben doch neue wissenschaftliche Untersuchungen gezeigt, dass jeder dritte Parkinsonpatient im Verlauf der Krankheit eine Demenz entwickelt.

Diese sogenannte Parkinsondemenz tritt jedoch zumeist erst im Spätstadium der Krankheit auf und betrifft somit im Wesentlichen, aber nicht nur, Patienten im höheren Lebensalter

Aber was ist eigentlich eine Demenz?

Inbrija – ein Wundermittel? Ein erstes Resumée

Inbrija – erste Erfahrungen

Am 8. Juli 2022 veröffentlichten wir an dieser Stelle ein Interview mit 2 Amerikanerinnen, die seit 3 Jahren Erfahrung mit Inbrija machen konnten. Mittlerweile ist das Medikament auch in Deutschland zugelassen und es liegen uns die ersten Erfahrungsberichte vor.

Wer den Artikel nicht gelesen oder das Interview nicht gesehen hat,  kann das an dieser Stelle nachholen: https://parkinson-journal.de/inbrija

Ist das Sport Hormon Irisin der Heilsbringer, auf den wir alle warten?

Ist das Sport Hormon Irisin der Heilsbringer auf den wir alle warten?

Irisin  ist ein sogenanntes Peptid, das unter anderem beim Menschen nach sportlichen Aktivitäten von Muskelzellen freigesetzt wird.
Nun hat die PNAS, die Proceedings of the National Academy of Science, die Ergebnisse einer experimentellen Studie veröffentlicht. In dieser experimentellen Studie, die an Mäusen durchgeführt wurde, konnte nicht nur ein beschleunigter Abbau von Alpha Synuklein  beobachtet werden, sondern es wurde zusätzlich die Ausbreitung einer Parkinson ähnlichen Erkrankung vermindert.