Einträge von Jürgen

Cannabis und Parkinson – Pro und Kontra

Die Wirkung von Cannabis bei Parkinson ist ein aktives Forschungsgebiet, und es gibt verschiedene Erkenntnisse, die darauf hindeuten, dass Cannabis potenziell einige Vorteile für Menschen mit Parkinson haben könnte. Es ist jedoch wichtig anzumerken, dass weitere Studien erforderlich sind, um diese Ergebnisse zu bestätigen und die genauen Wirkungsmechanismen zu verstehen. Hier sind einige Erkenntnisse aus bisherigen Studien:

Selbsthilfe-Vielfalt – nutzen!

Die Parkinson Selbsthilfe-Landschaft in Deutschland ist so vielfältig wie undurchschaubar. Hunderte kleine und große, regionale und überregionale Vereine und Stiftungen bieten den an Parkinson Erkrankten ihre Hilfe an.

Katrin Wersing hat sich deshalb die Mühe gemacht, ausgewählte Initiativen, Selbsthilfeorganisationen und Stiftungen, die für Patient:innen mit Parkinson Begleitung, fachlich fundierte Informationen und 
Unterstützung anbieten, in einer überschaubaren Liste zusammenzustellen.

Neuro-Tango. Tanzen als nicht-medikamentöse Therapie

Zu den aktivierenden Therapien gehören klassischerweise Physiotherapie, Ergotherapie und
Logopädie. Aber es gibt auch einige zusätzliche Aktivitäten, die aktivieren und die klassischen
Therapien unterstützen- wie zum Beispiel das Tanzen. Eigenaktivität und Bewegung im Alltag sind
nicht zu unterschätzen.

Vom Spaßfaktor und den sozialen Gemeinsamkeiten abgesehen, werden beim Tanzen allgemein sehr
viele grundlegende Funktionsübungen abgedeckt, die jedermann gut tun. Zusätzlich wirken sie auf
einige Ausprägungen der Erkrankungen reduzierend: (Hackney & Earhart, 2009, 2010)

Parkinson und psychisches Trauma- Studie zeigt deutlichen Zusammenhang

Eine neue Studie an Daten von US-Militärveteranen untersuchte den Zusammenhang zwischen psychischem Trauma, insbesondere posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS), Schädel-Hirn-Traumata (SHT) und dem Risiko einer Parkinson-Erkrankung. Die Forscher analysierten Daten von etwa 72.000 US-Militärveteranen, von denen einige eine diagnostizierte Parkinson-Erkrankung hatten. Es wurden auch Kontrollgruppen gebildet, um Vergleiche anzustellen.

Ein Ball gegen den Tremor

Viele Menschen mit Parkinson leben schon mehr oder weniger lange mit dem Tremor. Gewöhnen sich irgendwie daran; Medikamente wirken nur sehr beschränkt bzw. haben zum Teil sehr starke Nebenwirkungen.

„Wenn der Vilim-Ball hält, was er im Moment verspricht, ist dies ein Durchbruch in der Behandlung von Tremor bei Parkinson“, meint der Neurologe Dr. Dieter Volc. Er hat diesen auf der Suche nach neuen Hilfsmitteln im Internet entdeckt und testet ihn seitdem informell mit Hilfe interessierter Patient*innen. Umfangreiche Studien zur Wirksamkeit sollen folgen. Erste Ergebnisse sind vielversprechend: Von bis dato 15 Patient*innen haben 12 Personen eine gute Wirkung rückgemeldet.

Durch neurologische Erkrankungen bedingte Schluckstörungen

Durch neurologische Erkrankungen bedingte Schluckstörungen

Schluckstörungen können durch verschiedene neurologische Erkrankungen verursacht werden, wie zum Beispiel Schlaganfall, Parkinson-Krankheit, Myasthenia gravis und Muskelerkrankungen. Diese Störungen können zu schwerwiegenden Komplikationen wie Lungenentzündungen oder Mangelernährung führen und die Lebensqualität der Betroffenen und ihrer Angehörigen stark beeinträchtigen.