Anatomie des Parkinson Syndroms
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Hallo, Ihr Lieben, Levo-Dopa pur und rein und allein gibt es nicht. Aus gutem Grund: Ein körpereigenes Enzym, die so genannte Dopa-Decarboxylase (DDC) würde uns 99 % des Levo-Dopa im Körper kaputt machen. Wir müssten also mehrere Gramm Levo-Dopa pur schlucken, um die Wirkung der heutigen Tablette mit 50 oder 100 mg zu haben. Alle heutigen L-Dopa-Präparate enthalten einen DDS-Hemmer: Benserazid oder Carbidopa im Verhältnis 4 : 1. Die beiden sind gleich gut. Dopaminagonisten agieren wie Dopamin, haben also die gleichen Wirkungen wie Dopamin, sind aber chemisch etwas anderes. Man könnte sie auch als Dopaminersatzstoffe bezeichnen. Die Monoaminooxidase (MAO) ist ein Enzym, das Dopamin in der Synapse abbaut. Wenn man dieses Enzym bremst, dann wirkt das Dopamin länger – das eigene wie das, das man über Levo-Dopa zu sich nimmt. 7. COMT-Hemmer: Die Catechol-O-Methyl-Transferase ist ein Enzym, das das Levo-Dopa vorzeitig an falscher Stelle abbaut. Diese Medikamente tragen also zu längerer Wirkung von Levo-Dopa bei. Der Wirkungsabfall von Levo-Dopa ist später, die Gesamtwirkung von Levo-Dopa gleichmäßiger.

Safinamid ist ein Wirkstoff ähnlich den MAO-Hemmern mit kleineren Zusatzvorteilen.
9. Naturheilkunde
Frau Prof. Dr. Brit Mollenhauer zum aktuellen Stand der Forschung:
Im Fokus der Forschung steht das Alpha-Synuclein, dessen pathologische Aggregation in den Nervenzellen durch eine Proteinfehlfaltung als wesentliche Ursache von Parkinson identifiziert ist. Drei Strategien werden dabei untersucht: die Hemmung des Aufbaus, die Förderung des Abbaus und die Verhinderung der Weitergabe die Nachbarzellen, quasi deren Ansteckung.
Wissenschaftliche Studien zeigen besonders die hohe Wirksamkeit von sportlichem Training auf Krankheitsverlauf und Symptome bei Parkinson, Multiple Sklerose und Polyneuropathie. Obwohl das Wissen über die einzigartige Wirkung von der Polypille Bewegung bei über 75% der Betroffenen bekannt ist, wissen viele nicht wo und wie sie anfangen sollen oder haben Angst etwas falsch zu machen. Hier möchte ich mit der neurowerkstatt unterstützen und begleiten unter Einbeziehung des ganzen Menschen. Was das im Einzelnen bedeutet, darüber möchte ich in dieser Kolumne mit Artikeln, Podcasts oder Videos berichten und zum Mitmachen ermutigen. Dr. Mareike Schwed, Juni 2022
Inbrija, das erste Inhalative Levodopa ist auf dem Markt.Die Deutsche Apothekerzeitung schreibt dazu:“Tremor, Rigor, Bradykinesie – lässt die Levodopa-Wirkung nach, tritt bei Parkinson-Patienten die typische Symptomatik wieder auf. Inbrija soll als erstes inhalatives Levodopa diese Off-Phänomene rasch bessern – seit Mai ist es auf dem EU-Markt.Zugelassen ist Inbrija® bereits seit einiger Zeit: Im September 2019 genehmigte die Europäische Kommission das inhalative Levodopa-Präparat, das Parkinsonpatient:innen zur Kupierung von Off-Symptomen anwenden können, nachdem der Humanarzneimittelausschuss der EMA (CHMP) Inbrija® im Juli 2019 zur Zulassung empfohlen hatte. Nun kommt es im Mai auf den deutschen Markt – es ist das erste inhalative Levodopa (L-Dopa) überhaupt.
Neben dem Podcast von Kathrin Wersing ein weiterer wunderbarer Podcast von und mit einem OrgaTeam-Mitglied der AktivZeit Challenge .
Leider gibt es nur 18 Folgen vom Dopamin Podcast, aber alle sind des Hörens Wert und haben Eure Aufmerksamkeit verdient. Das Parkinson Journal wird jede Woche einen davon veröffentlichen.
Erläuterungen zu den atypischen Parkinson Syndromen PSP, MSA und CBD
umfangreiche Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit zu den Themen Arbeit, Ausbildung, Hilfen, Gesundheit, Medien, Migration, Schule, Wohnen, Sport
umfangreiche Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit zu den Themen Alter-Rente-Arbeiten-Ausbildung-Studium
Der Wegweiser deckt alle Aspekte des Lebens mit Behinderung ab. In rund zweihundert Artikeln klärt das Bundesgesundheitsministerium allumfassend auf.