Stammzellentherapie für Menschen mit Parkinson
Schon im Januar 2023 starten die ersten Tests dieser vielversprechenden Therapie an Menschen mit Parkinson, bei der die erkrankten Gehirnzellen durch gesunde Nervenzellen ersetzt werden. Acht tapfere Personen aus England und Schweden werden als erste Menschen diese neuartige Methode an sich testen lassen. Und wenn alles gut läuft, stehen die Chancen sehr gut, dass die Stammzellentherapie bereits in fünf Jahren ausgerollt wird.
Stammzellentherapie für Morbus Parkinson hat die Zulassung für den Eintritt in eine klinische Studie in Schweden erhalten
Licht am Ende des Tunnels
Stammzellentherapie für Morbus Parkinson hat die Zulassung für den Eintritt in eine klinische Studie in Schweden erhalten
kognitive Defizite bei Morbus Parkinson
James Parkinson war fälschlicherweise der Annahme, dass die Krankheit keine Auswirkungen auf Geist und Psyche der Betroffenen hätte.
Das war eine fatale Fehleinschätzung, haben doch neue wissenschaftliche Untersuchungen gezeigt, dass jeder dritte Parkinsonpatient im Verlauf der Krankheit eine Demenz entwickelt.
Diese sogenannte Parkinsondemenz tritt jedoch zumeist erst im Spätstadium der Krankheit auf und betrifft somit im Wesentlichen, aber nicht nur, Patienten im höheren Lebensalter
Aber was ist eigentlich eine Demenz?
Inbrija – ein Wundermittel? Ein erstes Resumée
Inbrija – erste Erfahrungen
Am 8. Juli 2022 veröffentlichten wir an dieser Stelle ein Interview mit 2 Amerikanerinnen, die seit 3 Jahren Erfahrung mit Inbrija machen konnten. Mittlerweile ist das Medikament auch in Deutschland zugelassen und es liegen uns die ersten Erfahrungsberichte vor.
Wer den Artikel nicht gelesen oder das Interview nicht gesehen hat, kann das an dieser Stelle nachholen: https://parkinson-journal.de/inbrija
Der Appell des wütenden Professors
Der Appell des wütenden Professors
Dr. Ray Dorsey ist Professor für Neurologie und Leiter des „Center for Human Experimental Therapeutics“ der Universität Rochester in den USA. Und er ist wütend und von seinen Kolleg:innen enttäuscht.
Auslöser ist ein internationaler Parkinson Kongress, der vor ein paar Tagen in Madrid abgehalten wurde und an dem Dr. Dorsey teilgenommen hat. Die neuesten Studien, die dort vorgestellt wurden, konzentrierten sich vor allem auf die genetische Ursache von Parkinson.
Ich fühle mit Dr. Ray Dorsey. Ihr fragt euch sicherlich, warum das Anlass für einen Wutausbruch eines der führenden Neurologen und Parkinsonexperten weltweit ist. Die Genforschung bei Parkinson hat große Fortschritte gemacht.
Das Fatale daran ist, dass sich somit die meisten Forschenden auf ein Thema konzentrieren, das nur
17 Prozent der Parkinsonerkrankten betrifft.
Ist das Sport Hormon Irisin der Heilsbringer, auf den wir alle warten?
Ist das Sport Hormon Irisin der Heilsbringer auf den wir alle warten?
Irisin ist ein sogenanntes Peptid, das unter anderem beim Menschen nach sportlichen Aktivitäten von Muskelzellen freigesetzt wird.
Nun hat die PNAS, die Proceedings of the National Academy of Science, die Ergebnisse einer experimentellen Studie veröffentlicht. In dieser experimentellen Studie, die an Mäusen durchgeführt wurde, konnte nicht nur ein beschleunigter Abbau von Alpha Synuklein beobachtet werden, sondern es wurde zusätzlich die Ausbreitung einer Parkinson ähnlichen Erkrankung vermindert.
Künstliche Intelligenz erkennt Morbus Parkinson an der nächtlichen Atmung
US-Informatiker eine Software entwickelt haben, die einen Morbus Parkinson an den veränderten nächtlichen Atemexkursionen der Patienten erkennen kann. Dies gelänge sowohl mit einem Brustgürtel als auch berührungslos mit einem „Radar“-Gerät an der Wand des Schlafzimmers.
Parkinson:weniger Neuerkrankungen
Diesen Post habe ich vor langer Zeit geschrieben und hatte nicht den Mut ihn zu veröffentlichen. Heute ist ein guter Tag dafür, so wie es sicherlich jeder andere auch gewesen wäre. Los geht’s: In einer der Ausgaben des Online Magazins „Parkinson’s Life wurde berichtet, dass die Crew eines Ryanair Flugs in Großbritannien sich geweigert hat, einen Passagier mit Parkinson an Bord zu lassen, weil sie dachten er sei betrunken.
Dieser Fall löste eine große Welle der Empörung in den britischen sozialen Medien aus und ich frage mich, wie die Öffentlichkeit in Deutschland auf einen solchen Fall reagiert hätte. Wahrscheinlich wäre er im schlimmsten Fall gar nicht an die Öffentlichkeit gelangt und die betroffene Person hätte alleine mit dem Problem klar kommen müssen (im besten Fall hätte es eine kleine Zeitungsmeldung dazu gegeben). Es ist kein Einzelfall, dass Parkinson mit Alkoholismus verwechselt wird. Die Symptome sind auf den ersten Blick sehr ähnlich (bis auf die fehlende Fahne). Dann wird getuschelt, oder es werden Blicke geworfen, aber es kommt niemand auf die Idee, die Person anzusprechen: „Was ist mit Ihnen los? Haben Sie evtl. Parkinson?“
Reden wir mal Tacheles
Diesen Post habe ich vor langer Zeit geschrieben und hatte nicht den Mut ihn zu veröffentlichen. Heute ist ein guter Tag dafür, so wie es sicherlich jeder andere auch gewesen wäre. Los geht’s: In einer der Ausgaben des Online Magazins „Parkinson’s Life wurde berichtet, dass die Crew eines Ryanair Flugs in Großbritannien sich geweigert hat, einen Passagier mit Parkinson an Bord zu lassen, weil sie dachten er sei betrunken.
Dieser Fall löste eine große Welle der Empörung in den britischen sozialen Medien aus und ich frage mich, wie die Öffentlichkeit in Deutschland auf einen solchen Fall reagiert hätte. Wahrscheinlich wäre er im schlimmsten Fall gar nicht an die Öffentlichkeit gelangt und die betroffene Person hätte alleine mit dem Problem klar kommen müssen (im besten Fall hätte es eine kleine Zeitungsmeldung dazu gegeben). Es ist kein Einzelfall, dass Parkinson mit Alkoholismus verwechselt wird. Die Symptome sind auf den ersten Blick sehr ähnlich (bis auf die fehlende Fahne). Dann wird getuschelt, oder es werden Blicke geworfen, aber es kommt niemand auf die Idee, die Person anzusprechen: „Was ist mit Ihnen los? Haben Sie evtl. Parkinson?“










