Einträge von Jürgen

Neurozentriertes Training im Alltag: der Einfluss von Bewegung auf unser Denken

Herzlich willkommen im neuen Jahr! Das neue Jahr bietet uns die perfekte Gelegenheit, Neues auszuprobieren und neue Potentiale in uns zu entdecken. Lass uns gemeinsam die Lust an Bewegung wieder aufleben, die Neugier für Unbekanntes wecken und Gelassenheit für Dinge, die außerhalb unserer Kontrolle liegen, entwickeln. 

Inspiriert von diesem Gedanken blicke ich in diesem Artikel auf die faszinierenden Verbindungen zwischen Bewegung und Gehirn.

Produodopa. Der neue Medikamentenstandard?

Die  Perspektiven änderten sich jedoch grundlegend mit der Einführung von Produodopa®, einer subkutanen Infusionslösung. Die kontinuierliche Infusion über 24 Stunden mittels einer tragbaren Pumpe sorgt für konstantere Wirkspiegel. Der entscheidende Vorteil für uns alle ist, dass keine Operation erforderlich ist, um die subkutane Kanüle zu legen. Diese weniger invasive Behandlungsoption bedeutet für uns alle eine enorme Erleichterung.

The dark side of Parkinson´s, the knockout punch

Manchmal ist es schwierig oder peinlich, über die Symptome zu sprechen. Die Patienten zögern vielleicht, mit ihrem Hausarzt über ihre Erfahrungen zu reden, vielleicht wissen sie nicht einmal, dass dies eine Komponente der Parkinson-Krankheit ist. Diese Kurzfilme sollen den Patienten Hinweise geben, indem sie unbequeme Themen ansprechen und sie ermutigen, einen Zusammenhang mit ihrer Krankheit herzustellen und ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

MRgFUS

Karl Walter, ein 80-jähriger Bewohner von Karlsfeld, hat eine beeindruckende und transformative Erfahrung mit seiner Parkinson-Erkrankung gemacht. Dieses Leiden, das durch ein stetiges Zittern, auch Tremor genannt, gekennzeichnet ist, hatte seine Fähigkeit, alltägliche Aufgaben zu bewältigen, stark beeinträchtigt. Selbst grundlegende Tätigkeiten, wie das Binden einer Krawatte oder das Schnüren seiner Schuhe, stellten für ihn große Herausforderungen dar.

Gen-Mutationen und tiefe Hirnstimulation

Nun wurden die Auswirkungen von GBA-Mutationen auf das langfristige Ergebnis der tiefen Hirnstimulation bei Parkinson in einer Studie mit 296 Teilnehmern untersucht. Dabei zeigte sich, dass Patienten mit GBA-Varianten in jüngerem Alter erkrankten, eine kürzere Krankheitsdauer bis zur tiefen Hirnstimulation hatten und häufiger Dyskinesien auftraten. Nach 3 bis 5 Jahren zeigten beide Gruppen eine Verbesserung motorischer Symptome und eine zufriedenstellende Kontrolle von Fluktuationen und Dyskinesien. Nicht motorische Symptome waren vergleichbar, außer der Kognition, die sich bei GBA-Parkinsonpatienten schneller verschlechterte. Die Analyse nach dem genauen GBA-Mutationstyp ist noch nicht abgeschlossen, aber vorläufige Daten legen nahe, dass GBA-Parkinsonpatienten genauso von der tiefen Hirnstimulation profitieren wie Patienten ohne GBA-Varianten.

Die Parkinson-Forschung braucht private Spenden

Japanische Wissenschaftler haben einen neuen Bluttest entwickelt, der Parkinson mit hoher Genauigkeit erkennen kann.

Der Test funktioniert durch die Erkennung eines bestimmten Proteins, genannt α-Synuclein, das bei diesen Erkrankungen falsch gefaltet ist.

Frühere Tests konnten dieses Protein auch nachweisen, aber sie benötigten eine invasive Methode, bei der eine Probe aus dem Rückenmark (Liquor) entnommen wurde. Dieser neue Test kann das Protein direkt im Blut erkennen, was es viel einfacher und weniger invasiv macht.

Parkinson und Hautkrebs

Das erhöhte Melanomrisiko bei Parkinson-Patienten wurde in zahlreichen wissenschaftlichen Studien dokumentiert. Eine erste umfassende Meta-Analyse wurde 2011 von Liu und Kollegen in der Zeitschrift Neurology veröffentlicht und ergab, dass das Risiko für Menschen mit Parkinson, eine Melanomdiagnose zu erhalten, mehr als doppelt so hoch war. Eine wichtige Studie zu diesem Thema wurde auch 2010 von John Bertoni und Kollegen in den Archives of Neurology (später in JAMA Neurology umbenannt) veröffentlicht. Die Bertoni-Studie nutzte Daten der North American Parkinson’s and Melanoma Survey Group und ergab, dass die Zahl der malignen Melanome in der Parkinson-Kohorte im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung 2,24-mal höher war.

Rechtliche Aspekte des Parkinson, Schwerbehinderung

I. Gesetzliche Grundlagen
Der Begriff der Schwerbehinderung ist dabei in § 2 Abs. 1, Satz 1 des
Sozialgesetzbuches IX legaldefiniert:
„Menschen mit Behinderungen sind Menschen, die körperliche, seelische, geistige
oder Sinnesbeeinträchtigungen haben, die sie in Wechselwirkung mit einstellungs- und
umweltbedingten Barrieren an der gleichberechtigten Teilhabe an der Gesellschaft mit
hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate hindern können“.
In § 2 Abs. 2 des Sozialgesetzbuches IX ist definiert, wann eine Schwerbehinderung
vorliegt:
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Stand: 24. Juni 2020
Dieses ist ein Ratgeber, der nach bestem Wissen erstellt wurde.
Er erhebt jedoch keinen Anspruch auf vollständige Richtigkeit und
Vollständigkeit. Jedwede Haftung ist ausgeschlossen.
„Menschen sind im Sinne des Teils 3 (des SGB IX) schwerbehindert, wenn bei ihnen
ein Grad der Behinderung von wenigstens 50 vorliegt und sie ihren Wohnsitz, ihren
gewöhnlichen Aufenthalt oder ihre Beschäftigung auf einem Arbeitsplatz im Sinne des
§ 156 rechtmäßig im Geltungsbereich dieses Gesetzbuches haben.“
Und § 2 Abs. 2 des Sozialgesetzbuches IX bestimmt zur Gleichstellung:
„Schwerbehinderten Menschen gleichgestellt werden sollen Menschen mit
Behinderungen mit einem Grad der Behinderung von weniger als 50, aber wenigstens
30, bei denen die übrigen Voraussetzungen des Absatzes 2 vorliegen, wenn sie infolge
ihrer Behinderung ohne die Gleichstellung einen geeigneten Arbeitsplatz im Sinne des
§ 156 nicht erlangen oder nicht behalten können (gleichgestellte behinderte
Menschen).“

Neurozentriertes Training im Alltag: Thema Gleichgewicht

Der Gleichgewichtssinn, auch vestibuläres System genannt, ist ein wichtiger Bestandteil des menschlichen Körpers. Er sorgt dafür, dass wir unsere Körperhaltung und Bewegungen kontrollieren und uns im Raum orientieren. Das vestibuläre System arbeitet eng mit anderen Sinnesorganen wie den Augen und dem Gehirn zusammen, um ein komplexes Netzwerk von Informationen zu bilden, das uns ermöglicht, uns in unserer Umgebung sicher zu bewegen.