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Die Phasen bei Parkinson

Parkinson schreitet nicht gleichmäßig voran – die Erkrankung verläuft in klar unterscheidbaren Phasen, die jeweils eigene Herausforderungen und Therapiemöglichkeiten mit sich bringen. Von der prämotorischen Phase mit ersten unspezifischen Frühzeichen über die gut steuerbare Frühphase bis hin zu den Wirkungsschwankungen der mittleren Phase, den gerätgestützten Therapien der fortgeschrittenen Phase und dem palliativen Ansatz der Spätphase – wer die Phasen kennt, kann gezielter handeln und besser mit dem Behandlungsteam kommunizieren.

Fluktuationen

In der Behandlung von Parkinson-Patienten stehen Ärzte oft vor verschiedenen Herausforderungen. Eine davon sind  Fluktuationen, die bei fortgeschrittenem Parkinson auftreten können. Fluktuationen sind Schwankungen der motorischen und nicht-motorischen Symptome im Verlauf des Tages. Sie beeinträchtigen die Lebensqualität der Patienten und erfordern ein spezifisches Management, um die bestmögliche Teilhabe zu gewährleisten.

Spritzen oder Schlucken? Kontinuierliche Infusion verlängert On-Phase um 1,7 Std. pro Tag

Eine Phase-3-Studie hat gezeigt, dass eine kontinuierliche L-Dopa-Infusion bei Parkinson-Patienten mit motorischen Fluktuationen Vorteile gegenüber einer oralen Therapie bietet. Die kontinuierliche Gabe verlängerte die „gute On-Zeit“ ohne störende Nebenwirkungen um täglich 1,7 Stunden.