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Parkinson von A-Z

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Acetylcholin Wichtiger Botenstoff (s. a. Transmitter) im Gehirn
Alpha-Synuklein Eiweißbaustein. Alpha-Synuklein ist ein normaler Bestandteil der Nervenzellen. Bei Parkinson-Patienten lagert sich Alpha-Synuklein im Gehirn ab (= Lewy-Körperchen). Der Zusammenhang mit der Parkinson-Erkrankung wird derzeit intensiv erforscht
Akinese, Akinesie Bewegungslosigkeit, wird häufig mit ->Bradykinese und dem Rigor verwechselt oder als deren Oberbegriff verstanden. 
Akinetische Krise Plötzliche Verschlechterung der Bewegungsstörungen bei Morbus Parkinson. Bei einer akinetischen Krise kann es zu vollständiger Bewegungsunfähigkeit kommen.
Akinetisch-rigider Typ Parkinson-Krankheit, bei der die Bewegungsverlangsamung (Akinese) und die Muskelsteifigkeit (Rigor) dominieren. Nicht alle an Parkinson erkrankte Menschen haben zwangsläufig motorische Störungen. siehe hierzu auch „Überblick über die Parkinson-Symptome
Anästhesie Bei einer Anästhesie werden einzelne Bereiche des Körpers oder der ganze Körper unempfindlich gegen Schmerzen gemacht.
Anticholinergika Gruppe von Parkinson-Medikamenten, die zur Behandlung des Morbus Parkinson gut wirksam sind; Problematisch sind zahlreiche Nebenwirkungen. So können bei der Einnahme von Anticholinergika beispielsweise Mundtrockenheit, Blasenfunktionsstörungen, Magen-Darm-Beschwerden (Verstopfung) oder Gedächtnisstörungen auftreten
Antikoagulation Unter Antikoagulation versteht man die Gabe von Medikamenten zur Hemmung der Blutgerinnung. Das heißt, diese Medikamente (Antikoagulantien) können über verschiedenste Mechanismen die Entstehung eines Gerinnsels (Thrombus) in Blutgefäßen verhindern. Im Zusammenhang mit Parkinson sollte immer auf Wechselwirkungen mit dem Standardpräparat zur Antikoagulation „Marcumar“ geachtet werden. Ggfls ist die Antikoagulation auch ein Ausschlusskriterium bei der ->Tiefen Hirnstimulation
Äquivalenz-Typ Parkinson-Krankheit, bei der die drei Hauptsymptome Bewegungsverlangsamung (Akinese), Muskelsteifigkeit (Rigor) und Zittern (Tremor) in Ruhesituationen ungefähr gleich stark ausgeprägt sind. Meist ist jedoch eine Körperhälfte stärker betroffen als die andere.
Autonomes Nervensystem Das vegetative oder autonome Nervensystem überwacht und steuert Bereiche wie Herz- und Kreislauffunktionen, Atmung, Verdauung und Fortpflanzung. Anders als das zentrale und periphere Nervensystem, also Gehirn, Rückenmark und periphere Nerven, kann das vegetative Nervensystem nicht bewusst von uns beeinflusst werden. Daher spricht man auch vom autonomen Nervensystem