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Jürgen Zender

Wenn die Zeit kommt, in der man könnte, ist

die vorüber, in der man kann…

…. sagt Marie von Ebner-Eschenbach.

Recht hat Sie. Mein Leben ist davon geprägt, Dinge immer dann getan zu haben, wenn die Zeit dafür reif war. Selbst wenn gelegentlich zwar die Zeit, aber ich nicht selbst reif dafür war. Aber genau das sind die Erfahrungen, die ich unter keinen Umständen missen möchte. Für mich jedenfalls war 2017 die Zeit gekommen, das gelegentlich goldene, meist aber rostige Hamsterrad des Managers zu verlassen und mich in meinem dritten Lebensabschnitt von der Ökonomie ab- und der Kultur zuzuwenden. So habe ich meine Gitarren wieder auf Vordermann gebracht, ein Seniorenstudium begonnen und – mehr zufällig als geplant – als Komparse und Darsteller in mehr als 120 Film-, Fernseh- und Werbeproduktionen mitgewirkt. 

2019 wurde bei mir Parkinson diagnostiziert und damit war meine kleine Filmkarriere auch schon beendet. Wer sich für diese Schaffensperiode interessiert, findet hier meine alte SedCard (don´t worry, wird tatsächlich mit „d“ geschrieben). Sedcard, so heißen übrigens die Bewerbungsunterlagen für Castings. 

Wissenshungrig und mitteilungsbedürftig bin ich trotz Parkinson geblieben und so wurde mein Blog Parkinson Journal zu meinem bescheidenen Beitrag, der Krankheit in der Öffentlichkeit mehr Gehör zu verschaffen. Die jeweiligen Beiträge des Parkinson Journals stammen entweder aus eigener Video-Produktion  oder  Feder, oder sie sind von mir kommentierte, zitierte, kuratierte, übersetzte, manchmal synchronisierte Versionen aus bereits publizierten Beiträgen.

Ganz unabhängig davon betreibe ich bis heute mit viel Herzblut den Video-Blog Deine-München-Tour und zeige einem offensichtlich interessierten Publikum meine Blicke auf München. Bis heute sind bereits mehr als 50.000 Zuschauer meinen Touren durch München auf YouTube gefolgt und ich hoffe doch sehr, dass mein ständiger Begleiter „Parki“ mir noch etwas Zeit zum  Filmen lässt. Man wird sehen.