Langer oder kurzer Schlaf, was ist besser?

Heute Morgen wache ich mit dem Gefühl auf, einmal lange geschlafen zu haben. Und tatsächlich es ist bereits 7:30, was mir zeigt, dass ich heute doch über sieben Stunden geruht habe. Aber mit dem Erheben aus der Vertikalen musste ich sehr schnell feststellen, dass Sir James nicht geruht hat.

Die Bewegungen fallen mir schwer, die Muskeln sind gespannt, ein dezenter Tremor plagt mich und dies alles bei gedämpfter Geschwindigkeit.

Nach dem Frühstück geht es aber dennoch, zum Khundalini Yoga, heute mit geballten Fäusten. Ich hoffe, dass ich mich danach besser fühle. Ich möchte mich schließlich nicht aufgrund dieser Situation von meinem medikamentenfreien Weg verabschieden. Der Weg von der Straßenbahn bis zum Übungsraum scheint heute irgendwie weiter zu sein, als dies an anderen Montagen der Fall ist. Zum Glück bin ich zeitig genug von zuhause losgegangen.

Die ersten Übungen laufen noch sehr zäh, aber nach und nach wird es immer besser. Nach den 90 Minuten, welche auch einige meditativen Elemente enthalten, ist meine Beweglichkeit wieder auf einem für mich normalem Pegel. Einzig der Tremor quält noch mein rechtes Bein. Dies tut er aber auch sonst immer wieder, so dass ich mir darüber eigentlich keine Gedanken mache.

Mir zeigt diese Nacht mal wieder, dass ein zu langer Schlaf und die damit verbundene Bewegungsarmut, am nächsten Morgen enorme Probleme mit sich bringt. Nach Nächten, in denen ich viel wach war, und auch früh aufgestanden bin, muss ich erheblich weniger mit Sir James kämpfen. Dafür bringen diese dann natürlich andere Probleme mit sich.

Nur wo liegt das gesunde Mittelmaß?

Das wird mir hoffentlich mein Körper auch noch zeigen. Ich beabsichtige nicht, mich aufgrund dieser Tatsache, vorzeitig durch einen Wecker aus dem Schlaf reißen zu lassen.

Kotti

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